Marienteichbaude

Viel mehr als nur Gastronomie

Unser Biergarten

Genuss pur!

Die Wildfütterung

Hurra. die Wildschweinbabys sind da!

Impressionen

...vor langer Zeit

Es gibt 3 Möglichkeiten ein Geschäft zu betreiben, leider ist uns keine bekannt!
(Harald Leiste und Dietrich Wilhelm Willeke)

 

Seit über 60 Jahren besteht die Wildfütterung. Ganzjährig können Sie fast sicher (Sie müssen natürlich sehr leise sein) bei uns Rotwild, Schwarzwild, Waschbären und Füchse beobachten.

Eine Besonderheit ist die Möglichkeit wirklich kapitale Hirsche zu sehen, da der Breitenberg ein Hirscheinstand der älteren Herren ist.

Unsere Wildfütterung ist die einzige im Harz, die Sie mit dem Auto oder Bus direkt anfahren können (natürlich ist unser Haus auch behindertengerecht ausgebaut).

Kommen Sie mit dem Bus, mit dem Auto, kommen Sie auch wenn Sie schlecht zu Fuß sind, kommen Sie mit Ihren Kindern oder gleich mit der Schulklasse, kommen Sie mit Ihren Freunden, mit Ihrer Familie oder Kollegen, kommen Sie und beobachten Sie das Wild, um Ihr leibliches Wohl kümmern wir uns.

Aber Sie müssen auf dem Parkplatz ganz leise sein. Gelächter oder eine krachende Autotür und die Bühne ist leer.

Aber keine Angst, meistens kommen die Tiere bald wieder.


Geschichten um die Marienteich Baude

(nicht so ernst nehmen)

Die wirklich wahre Zeittafel

- In einer fernen Vergangenheit:
Luke Skywalker gründet auf der Marienteichbaude den Orden der Jedi-Ritter neu und nimmt den Kampf gegen das Imperium auf. Möge die Macht mit euch sein!
- 9 n. Chr. Erste urkundliche Erwähnung.
Durchreisende sächsische Schlachtenbummler auf dem Weg in den Teutoburger Wald finden es hier so gemütlich, dass sie beinah die große Schlacht verpasst hätten.
- 1067 n. Chr. Sächsische Horden greifen die Harzburg an, auf der Heinrich IV. weilt und zwingen ihn zur Flucht. Heinrich verweilt zweiTage auf der Baude bei Wein, Weib und Wurst und flieht erst dann weiter.
- 1531 n. Chr. Hubertus Leiste erscheint der Hirsch
mit dem goldenen Kreuz im Geweih, er wird zum
Wohltäter und schwört, an diesem heiligen Ort die
Gäste zu verwöhnen.
- 1622 n. Chr. Die Clans der Willekes und Leistes verbünden sich zu den berüchtigten Harzschützen und heizen Wallensteins Truppen im 30 jährigen Krieg ordentlich ein.
- 1824 n. Chr. Heinrich Heine bereist den Harz, verbringt einen Tag auf der Baude und wird von Heinrich Leiste mit der legendären Wurstplatte verwöhnt, die von Stund an Heines Name trägt.
- 1934 n. Chr. Curt Mast entwickelt in Wolfenbüttel aus 56 Kräutern und ein wenig Alkohol ein wärmendes Getränk, das sofort Grundnahrungsmittel auf der Baude wird. Natürlich reden wir von Jägermeister.
- 1953 n. Chr. Herr Augustin füttert versehentlich Hirsche auf der Baude und wird sie nicht mehr los. Er macht aus der Not eine Tugend und wirbt als erster Gastwirt mit der Wildfütterung.
- 1972 n. Chr. Günter Mast erwirbt die Marienteichbaude und baut sie aus. Nun beginnt die wahre Erfolgsstory von Jägermeister. Inspiriert vom zauberhaften Ambiente der Baude eilt er von Erfolg zu Erfolg.
- 2013 n. Chr. Dietrich Willeke und Harald Leiste
erschaffen aus der Marienteichbaude die schönste Waldgaststätte westlich des Urals.
Und das ist erst der Anfang! Seien Sie gespannt.

Die wahre Hubertuslegende

Anfang des 16. Jahrhunderts geisterte ein gewaltiger Nimrod durch den Harz und jagte auf Hirsch, Sau, Wolf und Reh. Das war unser Vorfahr, der Fleischermeister Hubertus Leiste. Jeder Tag, an dem er nicht leckere Mettwürste herstellte, sah ihn auf der Pirsch. Drei Dinge prägten sein Leben: Jagd, jagen und sich auf die Jagd
freuen. Der nördliche Harz und das Harzvorland waren sein Revier.
Dann geschah es, am 03. November des Jahres 1531 pirschte er mal wieder auf der Fährte eines mächtigen Hirsches und es war klar, dass das Schicksal des Tieres besiegelt war. Dann erblickte Hubertus Leiste den Hirsch und ging augenblicklich auf die Knie. Vor ihm stand ein gewaltiger Zwölfender mit einem strahlenden Kreuz zwischen den armdicken Stangen.
Nachdem unser tapferer Recke sich überzeugt hatte, dass seine Flasche Wolfenbütteler Kräuterlikör noch verschlossen war und es keine Halluzination sein konnte, geschah das Unglaubliche: Hubertus verschonte den Hirsch! Ihm war klar, dass Gott ihm ein Zeichen gegeben hatte. Von Stund an wurde er zum Wohltäter, der jetzt nur noch an andere dachte. Genau an der Stelle der Erscheinung baute unser Hubertus ein wunderschönes Haus und bereitete darin köstliche Speisen und erlesene Getränke zu und bot sie hungrigen Wanderern an.
Die Menschen priesen ihn und nannten sein Haus die Marienteich Baude.
Am dritten November eines jeden Jahres wurde Hubertus geehrt und wildfremde Menschen lagen einander in den Armen. Seit diesem Tag wird an diesem Ort Gutes getan, denn wir fühlen uns verpflichtet der Legende vom heiligen Hubertus.


Nachtrag: sollten Sie eine andere Version der Legende hören, so wissen Sie es jetzt besser. Leider sind unsere Familienunterlagen im 30jährigen Krieg verloren gegangen, aber es kann nur so gewesen sein, ganz bestimmt.

Ihr Harald Leiste

 

Heinrich Heine – Harzreise

Im Jahre des Herrn 1824 bereiste der junge Heinrich Heine den Harz. Das wäre beinahe schief gegangen! Über Göttingen schrieb er, der Stadt zeige man am Besten den Rücken, wegen der vielen „Philister, dem Lumpenpack“.
Goslar, fand Heine, sei ein „Nest mit krummen Straßen, verfallen und dumpfig, mit holprigem Pflaster, der Dom niedergerissen und der Kaiserstuhl nach Berlin geschafft!“
Doch siehe – es gibt auch schöne Seiten: Von Goslar kommend auf dem Weg zum Brocken verlief sich Heine weit hinter der Harzburg und hörte die hellen Glöckchen einer Viehherde. Ja, es ist wahr! Er traf unseren Vorfahren, den jungen Heinrich Leiste mit seiner Herde genau hier an der Marienteich Baude. Heinrich Leiste lud seinen Gast ein und gab ihm Brot, Harzer Wurst und Käse. Anschließend wies er ihm den Weg zum Brocken.
Heine wörtlich: „Wir tafelten recht königlich; überhaupt schien mir mein Wirt ein rechter König, und weil er bis jetzt der einzige König ist, der mir Brot und Wurst gegeben hat, so will ich ihn auch königlich besingen“.

Gedicht
Um unseren großen Dichter und unseren Urururgroßvater Heinrich Leiste zu ehren, können Sie dieses „königlich Mahl“ bei uns genießen. Dieses Essen machte Heine den Harz wieder schmackhaft, denn auf dem Brocken erlebte er folgendes:
Lauter Steine, müde Beine
Aussicht keine, Heinrich Heine

 

10 Gebote der Marienteich Baude

1. Du sollst hier eine Waldgaststätte errichten, sie die Marienteichbaude nennen und dem hungrigen Wanderer Atzung gewähren.
2.Du sollst die einmaligen Spitzenprodukte der Fleischmanufaktur Leiste verwenden.
3. Du sollst das Harzer Wild ehren, es füttern und aus dem finsterem Tann sichtbar machen.
4. Du sollst die einmaligen Traditionen der Region ehren.
5. Du sollst, wann immer es geht, Produkte aus den schönen Harzbergen oder deren Umgebung verwenden.
6. Du sollst deine Gäste fürstlich bewirten, damit sie dich ebenso entlohnen.
7. Du sollst von den besten Mitarbeitern die allerbesten erwählen, weil deine Gäste es verdient haben.
8. Du sollst die Wünsche deiner Gäste heiligen, auf das sie mit einem gar fröhlich Lied auf den Lippen heimwärts ziehen.
9. Du sollst mit deinen Gästen feiern, auf das die Schwarte krachet, denn nur Hirsch und Sau sind Zeuge.
10. Du sollst jedem deiner Gäste zeigen: Schau, so lebt es sich im Harz!

Spielplatz

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Wildkatzengehege

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Harzhofladen

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